VBE stimmt Bundespräsident zu: Bildung für alle!

 

Berlin - Als „wirklich bedeutsamen Impuls zur Aufwertung von Bildung“ würdigt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger die heutige Berliner Rede des Bundespräsidenten Horst Köhler. „Von höchster Stelle kam die unmissverständliche Botschaft, dass ‚Bildung für alle’ oberstes Ziel einer demokratischen Gesellschaft sein muss“, betont Eckinger. „Ich hoffe sehr, dass diese Rede das Umdenken befördert.“

 

„Direkt nach Inkrafttreten der Föderalismusreform hat der Bundespräsident die gesamtstaatliche Verantwortung für Bildung angemahnt“, unterstreicht Eckinger. „Horst Köhler hat die Ministerpräsidenten und Bildungspolitiker der Länder aufgefordert, den Worten Taten folgen zu lassen.“ Der VBE sehe sich durch den Bundespräsidenten bestätigt, dass Bund und Länder gemeinsam dem Verfassungsauftrag verpflichtet sind, Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit für alle zu sichern. Eckinger bekräftigt, in der Tat würden die internationalen Vergleiche das politische Handeln für Bildung in Deutschland widerspiegeln. „Die Bedingungen für eine höhere Bildungsbeteiligung unabhängig von sozialer und ethnischer Herkunft und Herkunft nach Bundesland müssen in jedem Bundesland und in jeder Region verbessert werden“, sagt Ludwig Eckinger.

 

Der VBE-Bundesvorsitzende freut sich auch über das klare Wort an die Adresse der Finanzpolitiker. „Deutschland muss mehr Geld in den Bildungsbereich insgesamt investieren. Das Abziehen von Mitteln aus den Bildungsetats wegen des Schülerrückgangs muss sofort gestoppt werden.“

 

Der VBE-Bundesvorsitzende dankt dem Bundespräsidenten für dessen Würdigung der Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern. „Dies ist eine große Ermutigung und Wertschätzung unseres Engagements. Es ist auch die Hoffnung darauf, dass wir in einem Land arbeiten, in dem Bildung wieder Priorität bekommt.“ &#9670

 

 

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