Europäischer Sozialer Dialog Bildung

Seit Juni 2010 gibt es den Europäischen Sozialen Dialog Bildung. Jedes beteiligte EU-Land hat darin je eine Stimme für die Sozialpartner. Die deutsche Arbeitnehmerstimme wird gemeinsam von GEW und VBE wahrgenommen. Der Vorsitz der Koordinierungskommission wird abwechselnd von GEW und VBE wahrgenommen und liegt derzeit beim VBE. GEW und VBE sind Mitglieder der Bildungsinternationale (EI) und des Europäischen Gewerkschaftskomitees für Bildung und Wissenschaft (EGBW/ETUCE), der europäischen Struktur der Bildungsinternationale.

Die EU-Kommission ist verpflichtet, in allen Bildungsfragen das gemeinsame Komitee zum sektoralen Dialog anzuhören, und kann Vereinbarungen dieses Komitees in Beschlüsse der EU-Kommission einbeziehen.

1998 beschloss die EU-Kommission, einen „Europäischen Sozialen Dialog“ einzuleiten. In den verschiedenen Branchen und Bereichen gründeten sich mit dem Votum der EU-Kommission gemeinsame Komitees mit Vertretern der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite. 2009 gründete sich der europäische Arbeitgeberverband Bildung (EFEE), in dem von deutscher Seite die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) Mitglied ist. In der Folge stellten das europäische Gewerkschaftskomitee für Bildung und Wissenschaft (EGBW) und EFEE bei der EU-Kommission den Antrag auf Gründung eines gemeinsamen Komitees für den sozialen Dialog im Bereich Bildung.

Webseite Europäischer Sozialer Dialog Bildung (Englisch/Französisch)

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