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„SCHULFREI – UND WAS DANN?“

VBE-Landesvorsitzende Franke-Zöllmer zu den Unterrichtsausfällen:

- Schulinterne Abläufe werden empfindlich gestört -

„Unterrichtsausfall bedeutet für Schülerinnen und Schüler – auch für Lehrer – zusätzlichen Stress. Wichtige Arbeiten, Lernzielkontrollen und Lernstandserhebungen für die Leistungsbeurteilung werden aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.“ Mit dieser nüchternen Feststellung warb die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Gitta Franke-Zöllmer, am Dienstag in Hannover angesichts der extremen Wetterlage für eine Flexibilisierung des Termins für die Halbjahrszeugnisse, falls es im Januar zu weiteren zum Teil sicher auch vermeidbaren Störungen in der Schülerbeförderung kommen sollte.

Dazu führte sie aus: „Der zeitliche Rahmen für die Vorbereitung von Klassenarbeiten u.ä. ist nach den Ferien sehr begrenzt, da die letzte Zeit vor den Zeugnissen „testfrei“ bleiben muss. Darüber hinaus sind die pro Woche erlaubten Klassenarbeiten zahlenmäßig verständlicherweise limitiert.“

Sie werde sich ggf. für entsprechende Entlastungen für Schüler und Lehrer, möglicherweise auch für eine Verschiebung des Zeugnistermins im Ministerium verwenden, betonte die Landesvorsitzende. Der Schulbetrieb reagiere äußerst sensibel auf Ausfälle oder Unterbrechungen. Elternabende, Theaterbesuche, Projekte wie Krippenspiele, andere Aufführungen und dergleichen könnten teilweise nicht verschoben oder gar nachgeholt werden. „Solche Zwangspausen sind für alle an Schule Beteiligten alles andere als eine freudige Geschichte,“ fasste sie abschließend ihre Sorgen zusammen.

 

 

 

 

www.vbe-nds.de

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