- `Zukunftsvertrag´ muss allen Schulformen Perspektiven geben –
„Mit einem `Kuschel-Kurs´ unter Freunden können die seit längerem ungelösten Herausforderungen in den Schulen durch einen „Zukunftsvertrag“ mit den Lehrerverbänden nicht aus der Welt geschaffen werden.“ So kommentierte die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) am Donnerstag in Hannover die Ankündigungen des Ministerpräsidenten vor dem Philologentag in Goslar.
Die Senkung der Klassenfrequenz kann nicht nur für das Gymnasium gelten, sondern ist in allen Schulformen eine pädagogische Notwendigkeit. Die allseits anerkannten tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen haben zu einer erweiterten Beanspruchung und gesteigerten Belastung der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schulleitungen in den Regel- und Förderschulen geführt.
Dies erfordert eine Neujustierung des Tätigkeitsumfangs innerhalb der Lehrerarbeitszeit. Eine Orientierung dafür kann das vom VBE und der Universität Lüneburg entwickelte QuAGis-Modell (Prof. Dr. Bernhard Sieland/www.QuAGis.de) für Qualität, Arbeit und Gesundheit in Schulen sein.
Für den VBE-Niedersachsen wird diese Studie eine Richtschnur zur Teilnahme an einem »Zukunftsvertrag« für die »Eigenverantwortlichen Schulen« (NSchG) und der dafür verantwortlichen Lehrerschaft sein.