Schulsozialarbeit ist Präventionsarbeit

 

VBE: Stellen müssen bleiben

 

Angesichts der desolaten Haushaltslage vieler Kommunen wird bei Dis-kussionen über Einsparmöglichkeiten auch zunehmend der Blick auf die Schulsozialarbeit gerichtet. Ein prägnantes Beispiel dafür ist die Stadt Dortmund, wo der Kämmerer zurzeit über die Streichung von 33 Schulsozialarbeiterstellen nachdenkt.

 

„Insbesondere Schulen in einem schwierigen sozialen Umfeld brauchen diese Unterstützung dringend“, so der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann. „Schulsozialarbeiter(innen) leisten beispielsweise im Bereich der Gewaltprävention oder bezüglich des Übergangs von der Schule in den Beruf eine Menge.“

 

In vielen Kommunen basiert die Schulsozialarbeit auf einem komplementär finanzierten Modell. Das bedeutet, dass das Land immer dann einen zusätzlichen Schulsozialarbeiter bezahlt, wenn die Kommune einen bezahlt. Fraglich ist nun, ob das Land seine zur Verfügung gestellten Stellen weiter finanzieren wird, wenn die Kommune die von ihr finanzierten Stellen streicht.

 

„Das darf nicht passieren“, so Beckmann. „Der VBE fordert deshalb die Landesregierung auf, eine Bestandszusage für die vom Land finanzierten Stellen zu geben. Darüber hinaus müssen Lösungen für Fälle wie in Dortmund gefunden werden, damit die für die Schulen wichtige Arbeit gesichert werden kann.“

 

PD 09/10

 

 

www.vbe-nrw.de

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