kopfbild

Uns sie bewegt sich doch…

 

VBE begrüßt Öffnung der CDU in Schulstrukturfrage

 

„Mit großem Interesse hat der VBE die Äußerungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Karl-Josef Laumann zur Schulstrukturentwicklung zur Kenntnis genommen“, so der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann. „Sie sprechen zumindest dafür, dass die CDU sich schulpolitisch der Realität stellen will.“

 

Ascheberg und Billerbeck als CDU-geführte Kommunen werden in NRW unter den ersten sein, die Gemeinschaftsschulen einrichten. Der Druck von der CDU-Basis wächst und scheint unter dem neuen Fraktionsvorsitzenden ein Umdenken auf der Landesebene der Partei nach sich zu ziehen. Der CDU-Fraktionsvorsitzende sagt nun laut, dass die Hauptschule keine Zukunft hat und es andere Lösungen geben muss.

 

„Das ist ein Anfang und ein Herausgehen aus der starren Haltung der vergangenen Jahre“, so Beckmann. „Es könnte auch ein Anfang sein, um den von der Schulministerin angestrebten Schulkonsens erreichbarer zu machen.“

 

Was die Gemeinschaftsschule betrifft, hält der CDU-Fraktionsvorsitzende allerdings weiter bewusst oder unbewusst an einer falschen Vorstellung fest, indem er sie mit der sechsjährigen Grundschule gleichsetzt. Die Gemeinschaftsschule ist keine sechsjährige Grundschule, sondern eine gemeinsame Schule der Sekundarstufe I, die auf der vierjährigen Grundschule aufbaut und unterschiedlich ausgestaltet werden kann.

 

„Dieses Missverständnis lässt sich sicher noch ausräumen, woran der VBE gerne mitwirkt“, so Beckmann. „Wir empfehlen dazu die Lektüre der vom VBE herausgegebenen Schrift „Die Gemeinschaftsschule – Fakten statt Mythen“, die allen Landtagsabgeordneten zugegangen ist.“

 

 

PD 50/10

 

 

 

 

  

www.vbe-nrw.de

RSS | Print this page