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Zur Diskussion über die Realschule

 

VBE: Reflexartige Reaktionen sprechen für sich

 

„Die üblichen reflexartigen Reaktionen von CDU und FDP sowie des Realschullehrerverbandes zeigen, dass es dringend nötig ist, sich Gedanken über die Zukunft des nordrhein-westfälischen Schulsystems zu machen“, kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann. „Dass man damit in ein Wespennest sticht, wird den VBE nicht davon abhalten, sich hierzu weiter kritisch zu äußern und die Debatte sachorientiert und auf das System bezogen zu führen.“

 

Die CDU ist gerade dabei, sich mehr oder weniger schleichend von der Hauptschule zu verabschieden. Ihr Fraktionsvorsitzender hat sogar sehr deutlich erklärt, „dass die Hauptschule in den meisten Regionen gescheitert“ sei (NRZ vom 11.10.1010).

 

„Nicht die Hauptschule ist gescheitert, nicht die Lehrkräfte haben versagt, sondern das gegliederte System“, so Beckmann. „Dass die CDU vom Scheitern der Hauptschule spricht, zeigt nur, dass sie das Scheitern ihrer Schulpolitik nicht zugeben will Das werden wir ihr nicht durchgehen lassen.“

 

Es ist keine Lösung, dem gegliederten Schulsystem sozusagen ein Glied abschneiden zu wollen und so zu tun, als könne es trotzdem weiter ohne große Veränderungen bestehen bleiben. Nach Auffassung des VBE kann in der Konkurrenz mit dem Gymnasium nur eine Schulform bestehen, die gymnasiale Standards anbietet und den Weg zum Abitur offen hält. Nur eine solche Schulform wird von den Eltern nachgefragt werden. Dabei ist es dem VBE völlig gleichgültig, wie diese heißen wird.

 

PD 53/10

 

 

 

 

  

www.vbe-nrw.de

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