Johannes Müller: Unterrichtsversorgung müsste besser sein!

 

Mainz, 15. Juni 2008

 

PD 17/2008

 

 

Schulpolitik /Unterrichtsversorgung/ Sondererhebung des Bildungsministeriums:

 

Johannes Müller: Unterrichtsversorgung müsste besser sein!

 

„Schulen bügeln aus, was das Ministerium nicht schafft!“

 

VBE fordert bessere strukturelle Lehrerversorgung

 

 

„Die vom Bildungsministerium Mitte April durchgeführten Sondererhebungen an den Schulen des Landes belegen, dass die Unterrichtsversorgung von vornherein besser sein müsste, um temporären Unterrichtsausfall besser abfangen zu können. Letztlich bügeln die Schulen durch ihr Engagement aus, was der Landesregierung planerisch nicht gelingt. Das geht häufig nach der Devise: Not macht erfinderisch!

 

Die vom Ministerium genannte Zahl von 3,2 % Unterrichtsausfall mag oberflächlich betrachtet niedrig erscheinen, aber es geht hier in der Summe um Tausende ausgefallener Unterrichtsstunden. Und außerdem liegt diese Zahl ohnehin höher als der strukturelle, also in der Planung bereits einkalkulierte Unterrichtsausfall an den meisten Schularten. Die Situation wird sich nur verbessern, wenn durch mehr Vorsorge und einer von Beginn des Schuljahres besseren Versorgung mit Unterrichtsstunden den temporären Engpässen vorgebeugt wird!“

 

Der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Rheinland-Pfalz, Johannes Müller, äußerte sich mit dieser Stellungnahme zur heutigen Meldung von Bildungsministerin Doris Ahnen über das Ergebnis der Sondererhebungen zum Unterrichtsausfall an den rheinland-pfälzischen Schulen, die vom 14. Bis zum 18. April 2008 durchgeführt worden waren.

 

 

 

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