VBE unterstützt Bildungstag an der GRGS Kelberg

 

Mainz, 4. November 2008

 

PD 35/2008

 

 

 

Grund- und Regionale Schule Kelberg: Schulstandort mit Zukunft!

 

Schule kann mit attraktivem Bildungsangebot punkten

 

„Das rheinland-pfälzische Schulsystem ist in Bewegung geraten, nachdem die Landesregierung angekündigt hat, die Schullandschaft mit der Realschule plus neu zu gestalten. Auch die Grund- Regionalen Schulen des Landes werden bereits zum kommenden Schuljahr in diese neue Schulart überführt. Dies ist eine Antwort auf die Probleme regionaler Bildungsversorgung.

 

Was wir in der Region brauchen, sind pädagogische Netzwerke mit attraktiven und leistungsfähigen Angeboten. Dabei geht es um mehr als den Erhalt eines Schulgebäudes. Eine Schule ist immer ein Teil der regionalen Kultur, ein Stück Infrastruktur einer Gemeinde und ein wichtiges Argument für Familien. Sie zu erhalten und weiterzuentwickeln, liegt nicht nur im Interesse der Gemeinde als Schulträger, sondern auch in dem des Landes. Bei der Überführung der Schule in eine Grund- und Realschule plus muss das berücksichtigt werden. Dann kann sie auch bei den Eltern punkten!“

 

Mit diesen Worten äußerte sich der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Rheinland-Pfalz, Johannes Müller, in seinen Einführungsworten zum Bildungstag der Regionalen Schule Kelberg am 04. November 2008.

 

An diesem Tag führte das Lehrerkollegium der Grund- und Regionalen Schule Kelberg mit Unterstützung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Rheinland-Pfalz einen Bildungstag im Rahmen des VBE-Programms „Fit werden für neue pädagogische Horizonte“ durch. Im thematischen Zentrum dieser Veranstaltung stand die Zukunft der Schule als regionaler Bildungsstandort. Darüber hinaus befasste sich der Bildungstag mit der Umsetzung des im neuen Schuljahr eingeführten Praxistages im Rahmen der Berufsorientierung der Schüler sowie mit Fragen der Stressbelastung. Referenten waren von der ADD in Trier Regierungsschuldirektor Herbert Klein, der Lüneburger Wissenschaftler und Stressexperte Tobias Rahm sowie für Fragen der Besoldung und Alterszeit der VBE-Experte Kilian Schmitz.

 

Johannes Philipp, Rektor der Grund- und Regionalen Schule Kelberg, wies in seinen Worten darauf hin, dass auch mit der Veränderung der rheinland-pfälzischen Schulstruktur ab dem Schuljahr 2009/10 seine Schule gute Chancen habe, als Schulstandort und weiterführendes Bildungsangebot zu bestehen. „Es kommt letztlich auf das inhaltliche Profil der Schule an und eine konstruktive Zusammenarbeit mit den umliegenden Schulen“, so Johannes Philipp. „Wir haben seit Jahren gute Kontakte zu den Schulen der Nachbarschaft. Mit gegenseitiger Unterstützung bieten wir der Region auch in Zukunft ein hervorragendes Bildungsangebot!“

 

Der Bildungstag fand im Umfeld der durch die rheinland-pfälzische Landesregierung geplanten schulstrukturellen Veränderungen mit Überführung der Hauptschulen in Realschulen plus bzw. Integrierte Gesamtschulen statt. Davon sind alle Regionalen Schulen und Hauptschulen des Landes betroffen.

 

 

 

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