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Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder:

Sächsischer Lehrerverband begrüßt die 8 – Prozent-Forderung

 

Radebeul - Am 09. Dezember 2008 haben die Spitzengewerkschaften des öffentlichen Dienstes in Berlin ihre Forderungen zur Einkommensentwicklung für die Beschäftigten in den Ländern aufgestellt. Zentraler Punkt ist die lineare Erhöhung des Einkommens um rund 8 Prozent, mindestens

200 € pro Monat bei einer Laufzeit von 1 Jahr. Nachdem für den öffentlichen Dienst beim Bund und den Kommunen in diesem Jahr ein Abschluss von insgesamt ca. 8,7 Prozent erzielt wurde, soll der Länderbereich nicht nachstehen. Die 34.000 Lehrer stellen im Freistaat Sachsen mit Abstand die größte Zahl der Tarifbeschäftigten, selbst bundesweit liegt ihr Anteil bei 5 Prozent. Der sächsische Lehrerverband ist bei den Tarifverhandlungen, die am 19.01.2009 beginnen werden, in der Verhandlungskommission der dbb tarifunion vertreten.

„Bei PISA Platz 1, bei der Bezahlung Platz 16! Dieser Zustand ist für die engagierte sächsische Lehrerschaft nicht länger akzeptabel. Haushaltüberschüssen des Freistaates Sachsen stehen überdurchschnittliche Reallohnverluste von über 15 Prozent in den letzten sechs Jahren gegenüber.“, sagt Jens Weichelt, Vorsitzender des SLV.

 

Ralph Tauscher

Pressesprecher des Sächsischen Lehrerverbandes im VBE

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Landesvorsitzenden des SLV und Mitglied der Verhandlungskommission der dbb tarifunion

Herrn Jens Weichelt: 0176 – 4505 1703.

 

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