
Bildungspolitischer Abend des VBE
mit
Verleihung des „Nassen Schwamms“
Termin:
Montag, 5. März 2007
18.30 Uhr bis ca. 22.00 Uhr
Ort:
MAGNUS-Haus Berlin
Am Kupfergraben 7
10117 Berlin
In diesem Jahr vergibt der VBE zum dritten Mal seinen „Nassen Schwamm“. Der diesmalige Preisträger wird für den bildungspolitischen Tiefschlag des Jahres 2006 gekürt. Die Nominierungsrunde ist abgeschlossen. Wer das Rennen um den Negativpreis macht, wird am 5. März im Berliner MAGNUS-Haus öffentlich kundgetan.
Der VBE lädt herzlich ein, dem Lüften des Geheimnisses beizuwohnen.
Der „Nasse Schwamm“ des VBE wurde 2005 erstmals vergeben. Preisträger war damals Berlins Bildungssenator Klaus Böger für seinen Vorschlag, arbeitslose Lehrerinnen und Lehrer als Ein-Euro-Jobber an hauptstädtische Bildungseinrichtungen zu holen. Der VBE befand, dass dies der bildungspolitische Tiefschlag des Jahres 2004 war.
Im vorigen Jahr durfte Erziehungswissenschaftler Dieter Lenzen, Präsident der Freien Universität Berlin, einen „Nassen Schwamm“ sein Eigen nennen, weil er sich um die „Verzerrung und Verschärfung der Bildungs- und Integrationsdebatte“ verdient gemacht hatte. Erstens hatte der FU-Präsident in einem Interview mit der Berliner Zeitung (vom 15.07.2005) die Ansicht vertreten, der Intelligenzquotient von Kindern türkischer Einwanderer sei geringer als der von Kindern deutscher Familien. Zweitens erhielt Lenzen den „Nassen Schwamm“ für die von ihm verantwortete Studie „Bildung neu denken!“, in der er nicht nur für eine Verkürzung schulischer Bildung votierte, sondern überdies den Lehrerinnen und Lehrern einen zu geringen Leistungswillen bescheinigte und für die Senkung des Grundgehaltes eintrat, um mit Gehaltszulagen den Leistungswillen zu steigern.
Pressedienst des VBE vom 05.03.2007
Einführung von Dr. Ludwig Eckinger
Laudatio von Peter Braasch
Für Nachfragen:
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