
Bildungspolitischer Abend des VBE
mit
Verleihung des „Nassen Schwamms“
Termin:
Montag, 3. März 2008
18.30 Uhr bis ca. 22.00 Uhr
Ort:
MAGNUS-Haus Berlin
Am Kupfergraben 7
10117 Berlin
In diesem Jahr vergibt der VBE zum vierten Mal seinen „Nassen Schwamm“. Der VBE würdigt diesmal den gesellschaftlichen Dauer-Tiefschläger des Jahres 2007.
Seien Sie dabei! Soviel ist sicher: Der neuerliche Preisträger reiht sich ein in den Kreis öffentlich bekannter Personen, die jenen für Bildung Engagierten allzu gern Knüppel zwischen die Beine werfen.
Der Negativpreis „Nasser Schwamm“ des VBE wurde 2005 erstmals vergeben. Preisträger war damals Berlins Bildungssenator Klaus Böger für seinen Vorschlag im Jahr 2004, arbeitslose Lehrerinnen und Lehrer als Ein-Euro-Jobber an hauptstädtische Bildungseinrichtungen zu holen.
Im Jahr darauf durfte Erziehungswissenschaftler Dieter Lenzen, Präsident der Freien Universität Berlin, einen „Nassen Schwamm“ sein Eigen nennen, weil er sich um die „Verzerrung und Verschärfung der Bildungs- und Integrationsdebatte“ verdient gemacht hatte. U.a. hatte der FU-Präsident in einem Interview mit der Berliner Zeitung (vom 15.07.2005) die Ansicht vertreten, der Intelligenzquotient von Kindern türkischer Einwanderer sei geringer als der von Kindern deutscher Familien.
Als dritte Preisträgerin des „Nassen Schwamms“ kürte der VBE im vorigen Jahr EU-Kommissarin Viviane Reding. Damit wurde ihr Einsatz im Jahr 2006 für eine neue EU-Fernsehrichtlinie als ein Großangriff auf den Jugendmedienschutz in Europa und insbesondere in Deutschland gewürdigt.
Einführung Dr. Ludwig Eckinger
Pressedienst PD 09/2008 vom 03.03.2008
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