Mindestens 110 Prozent Lehrkräfte für die Schulen

veröffentlicht am 29. November 2024


Für den reibungslosen Ablauf von Unterricht und Schulleben ist es neben der Unterstützung durch verschiedene Professionen (vgl. VBE Positionen hierzu) notwendig, mit mindestens 110 Prozent von Lehrkräften zu planen. Besonders relevant ist diese Forderung im Hintergrund aktueller Berechnungen, wonach der Höhepunkt des Lehrkräftemangels an Grundschulen bereits überschritten ist und ab dem aktuellen Schuljahr 2024/25 rechnerisch Überschüsse von Lehramtsabsolventinnen und -absolventen entstehen müssten.

Auch wenn die Praxis momentan noch etwas anderes zeigt, ist es möglich, dass in den nächsten Jahren tatsächlich mehr Angebot als rechnerische Nachfrage entsteht.
Der VBE Bundesverband soll sich gemeinsam mit seinen Landesverbänden dafür einsetzen, dass weiterhin ausreichend Lehrkräfte ausgebildet werden. Zusätzliches Personal wird in den Schulen dringend gebraucht, um den stetig wachsenden Herausforderungen begegnen zu können, neue Lernformate umzusetzen und die Kinder in angemessen großen Klassen individuell fördern zu können.


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