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Bonn,

Udo Beckmann neuer Bundesvorsitzender des VBE

Bonn - Neuer Bundesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) ist Udo Beckmann, der zugleich Landesvorsitzender des VBE Nordrhein-Westfalen bleibt. Die Bundesversammlung des VBE, das neue oberste Organ der zweitgrößten Bildungsgewerkschaft Deutschlands, wählte heute Nachmittag Udo Beckmann mit 95,8 % der abgegebenen Stimmen. Beckmann war seit 1998 stellvertretender Bundesvorsitzender des VBE und trat als einziger Kandidat für das Amt des Bundesvorsitzenden an.

Udo Beckmann studierte von 1972 bis 1975 an der Pädagogischen Hochschule Dortmund das Lehramt an Grund- und Hauptschulen in den Fächern Physik, Mathematik und Biologie. Er war als Lehrer von 1977 bis 1991 an Hauptschulen in Frechen und Menden tätig, von 1991 bis 1996 war er Konrektor einer Ganztagshauptschule in Hemer. Von 1996 bis 2005 leitete Udo Beckmann eine Hauptschule in einem sozialen Brennpunkt in Dortmund.

Seit seinem Berufseinstieg engagiert er sich im Verband Bildung und Erziehung (VBE). Von 1984 bis 1988 war er Junglehrersprecher in NRW, von 1988 bis 1996 leitete er im VBE-NRW den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und wurde 1996 zum Landesvorsitzenden des VBE NRW gewählt.

Als stellvertretender VBE-Bundesvorsitzender wurde der Landesvorsitzende des thüringer lehrerverbandes (tlv) Rolf Busch wiedergewählt.

Udo Beckmann, Rolf Busch sowie Johannes Müller, der im Amt des Bundesschatzmeisters bestätigt wurde und Landesvorsitzender des VBE Rheinland-Pfalz ist, bilden den neuen Geschäftsführenden Vorstand des VBE.

Ludwig Eckinger, bisheriger VBE-Bundesvorsitzender, trat nach vier Wahlperioden nicht mehr an. Er vollendet im Mai das 65. Lebensjahr. Am 22. Mai 2009 findet in Berlin eine Festveranstaltung des VBE zum sechzigjährigen Bestehen des Grundgesetzes und seiner Bedeutung für Bildung und Erziehung statt. In diesem Rahmen wird Ludwig Eckinger nach 16 Jahren als VBE-Bundesvorsitzender offiziell verabschiedet.