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Berlin, Digitalisierung

Aussicht auf Alternativen zum „Schultrojaner“

Nach dem heutigen Gespräch im KMK-Sekretariat über die vorgesehene Plagiatssoftware für 2011/2012 erklärt VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann: „Der Konflikt um den ‚Schultrojaner‘ ist heute entschärft worden. Der VBE begrüßt es, dass in den kommenden Monaten zwischen den Verhandlungspartnern – KMK und Schulbuchverlage – mögliche Alternativen zu einer Plagiatssoftware diskutiert und vor allem die Lehrerverbände frühzeitig eingebunden werden. Auf diesem Wege kann die Zeit, bevor eine derartige Software überhaupt zum Einsatz käme, konstruktiv genutzt werden, um nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Das schließt den Datenschutz, den Schutz des Urheberrechts und die Mitbestimmung durch die Personalvertretungen ausdrücklich ein.“

 

Beckmann weiter: „Der VBE hat heute erneut deutlich gemacht, dass die Wurzel allen Übels in der unzureichenden finanziellen Ausstattung durch die politisch Verantwortlichen für die Anschaffung zeitgemäßer Lehr- und Lernmittel liegt. Die Schulträger stehen in der Pflicht, endlich die Etats den Erfordernissen anzupassen, ganz gleich, zu welchen vertraglichen Alternativen man kommt.“