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Berlin, Gewalt gegen Lehrkräfte Integration

VBE: Wir brauchen Integration, Respekt und Toleranz

Zur Schweigeminute für die Opfer des NSU

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) unterstützt ausdrücklich den Aufruf zu einer Schweigeminute für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt. Am 23. Februar um 12 Uhr soll der Trauer um die Opfer und der Solidarität mit deren Angehörigen Ausdruck verliehen werden. „Wir bitten alle Kolleginnen und Kollegen, sich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern anzuschließen und somit ein Zeichen zu setzen“, betont Udo Beckmann, VBE-Bundesvorsitzender.

Laut zahlreicher Medienberichte häuft sich die Zahl rechtsextremistischer Überfälle in Deutschland. Deswegen sei es wichtig, dass die Schule als Institution, die neben Elternhaus und Wohnumfeld Kinder und Jugendliche am intensivsten prägt, aufklärt und rechtsextremistische Haltungen abbaut. „Vorurteile sind im Hinblick auf das gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen absolut fehl am Platz. Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus können wir in Zeiten von ethnischer und kultureller Vielfalt nicht gebrauchen“, bekräftigt der VBE-Bundesvorsitzende Beckmann.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände geben mit ihrem Aufruf den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ein Zeichen zu setzen und ihre Empörung über die rechte Gewalt in Deutschland auszudrücken. „Dass wir auf diese Weise ein starkes Signal senden können, befürwortet der VBE. Wir werden am Donnerstag in unserer Arbeit innehalten“, so Beckmann abschließend.