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Krakau,

Demokratie leben und damit schützen

70 Jahre nach dem Holocaust – Opfer niemals vergessen

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Befreiung des NS-Konzentrationslagers Auschwitz erklärt VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann: „Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte besteht die dauerhafte Pflicht, die Erinnerung an die Erfahrung mit dem Nationalsozialismus wachzuhalten und mit aktivem Handeln zur Stärkung der demokratischen Gesellschaft zu verbinden. Bildung braucht Menschlichkeit. Es entspricht unserem Selbstverständnis, dass Schule einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Bürgersinn, Zivilcourage und Befähigung zu gesellschaftlicher Teilhabe leistet.“ Die enge Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in Polen, Israel, Österreich und innerhalb der Bildungsinternationale EI/ETUCE sei für den VBE ein wertvoller und unverzichtbarer Austausch von Erfahrungen. „Mitmenschlichkeit, Toleranz und Zivilcourage sind schulische Erziehungsziele, die umso erfolgreicher gelingen, je überzeugender unsere Gesellschaft dadurch geprägt wird“, betont Beckmann.

Eine Delegation des VBE unter Leitung des Bundesvorsitzenden nimmt am heutigen internationalen Holocaust-Gedenktag an der offiziellen Gedenkveranstaltung in Auschwitz und im Anschluss an der Holocaust-Gedenk-Konferenz der Bildungsinternationale EI in Krakau teil. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung in Krakau steht der Erfahrungsaustausch über Bildung und Erziehung 70 Jahre nach dem Holocaust.