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Berlin, Bildungsfinanzierung

Tarifverhandlungen begannen konstruktiv

Den heutigen Auftakt der Tarifverhandlungen öffentlicher Dienst der Länder würdigt VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann als „ein erstes kritisch-konstruktives Gespräch“. Udo Beckmann betont: „Die Forderungen nach einer linearen Einkommenserhöhung um 5,5 Prozent, mindestens jedoch ein Plus von 175 Euro bei einjähriger Laufzeit liegen jetzt auf dem Tisch der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Es wird sich in den kommenden Verhandlungsrunden zeigen, inwiefern sich der Eindruck aus dem ersten Gespräch bestätigt. Offensichtlich besteht auf Arbeitgeberseite die Bereitschaft, bei der Aushandlung einer Entgeltordnung Lehrkräfte zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen.“ 

Jens Weichelt, stellvertretender VBE-Bundesvorsitzender und Mitglied der dbb-Verhandlungsdelegation, unterstrich: „Die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder müssen auch an den Steuermehreinnahmen teilhaben. Für unsere Lehrerinnen und Lehrer sind zudem die Ost-West-Angleichung der immer noch getrennten Tarifbereiche sowie eine tarifliche Eingruppierung in Gehaltsgruppen von hoher Bedeutung.“ 

Hintergrund: Der dbb, Dachorganisation des VBE, verhandelt gemeinsam mit ver.di in vorerst drei geplanten Verhandlungsrunden mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) für die rund 800.000 Arbeitnehmer der Länder (ohne Hessen, das nicht Mitglied der TdL ist). Die erste Runde der Tarifverhandlungen über Einkommen und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten der Länder fand heute in Berlin statt. Die nächsten Verhandlungsrunden sind für den 26./27. Februar und 16./17. März 2015 in Potsdam vorgesehen.­