dbb Jahrestagung 2026: „Starker Staat – krisenfest und bürgernah“
Wie ist es um die Zukunftsfähigkeit des Staates bestellt? Darüber diskutierten vom 11. bis 13. Januar 2026 auf der 67. Jahrestagung des dbb beamtenbund und tarifunion in Köln zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft. Im Mittelpunkt standen in mehreren Vorträgen und Podiumsdiskussionen die Förderung eines handlungsfähigen öffentlichen Dienstes, Investitionen in Infrastruktur sowie eine umfassende Modernisierungsagenda für Staat und Verwaltung – zentrale Forderungen des dbb an die Bundesregierung, um Vertrauen und Leistungsfähigkeit zu stärken.
„Die Bevölkerung erwartet einen handlungsfähigen Staat. Damit dies gelingt, braucht es einen grundlegenden Konsens zu demokratischen Grundwerten, gleichwertige Bildungschancen und Staatsbedienstete, die genau das gewährleisten. Daher brauchen wir ein klares Bekenntnis zum Berufsbeamtentum, auch für Lehrkräfte: Damit Bildung für alle zugänglich bleibt“, betonte Tomi Neckov, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE).
Nicht nur der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, sondern auch der Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bekannten sich klar zum Berufsbeamtentum. Letzterer verurteilte zudem Angriffe auf Beschäftigte des öffentlichen Dienstes.
Die dbb Jahrestagung bot einen wichtigen gewerkschaftspolitischen Auftakt ins Jahr und machte deutlich: Ein starker öffentlicher Dienst bleibt Grundvoraussetzung für einen krisenfesten, bürgernahen Staat. Der VBE nahm als größte Fachgewerkschaft des dbb mit einer großen Delegation teil und vernetzte sich mit anderen Gewerkschaften, Landesbünden und den weiteren Gästen.
