Die Forderungen stehen! Auftakt der Verhandlungen im TV-L
Was gehört zu einer guten Auseinandersetzung? Richtig, eine eigene Haltung. Um selbige zu finden, traf sich die Bundestarifkommission am 17. November 2025. Am Ende war klar: Wir wollen
- eine Erhöhung der Tabellenentgelte um sieben Prozent, mindestens aber 300€,
- eine Erhöhung aller Zeitzuschläge in § 8 Abs. 1 TV-L um 20 Prozent und all dies bei einer
- Laufzeit von 12 Monaten.
Rita Mölders, stellvertretende VBE Bundesvorsitzende für den Arbeitsbereich Tarifpolitik, ergänzt: „Der enorme Fachkräftemangel prägt das Geschehen in unseren Schulen und Kindertageseinrichtungen und trotzdem geben die Kolleginnen und Kollegen jeden Tag ihr Bestes. Allein mit fairen und modernen Rahmenbedingungen und einer guten Bezahlung können wir unsere Schulen und Kindergärten zukunftssicher gestalten, Lehrerinnen und Lehrer sowie gutes pädagogisches Personal gewinnen bzw. halten. Nur so können wir die Beschäftigten entlasten und die Leistungsfähigkeit nachhaltig sichern. Zudem ist es ein längst überfälliges Signal der Wertschätzung an die Kolleginnen und Kollegen, die sich bereits im System befinden. Die heutige Forderungsfindung war ein Auftakt in kämpferische Einkommensrunde.“
Es sind drei Verhandlungsrunden für den 3. Dezember 2025, den 15./16. Januar 2026 sowie den 11.-13. Februar 2026 vereinbart.
Weitere Informationen finden Sie auf der Sonderseite zur Einkommensrunde mit den Ländern.

