Mit Hightech und Bewegung: Neue KMK-Präsidentin Stolz startet durch
In diesem Jahr geht die turnusmäßige Präsidentschaft der Bildungsministerkonferenz nach Bayern. Die Kultusministerin Anna Stolz beweist mit ihrem selbst gewählten Motto Klarsicht. Sie fordert: „Challenge up: Herzschlag und Hightech für Deutschlands Schülerinnen und Schüler!“ Bewegungsförderung und der smarte Einsatz digitaler Technologie stehen bei Stolz im nächsten Jahr im Fokus. Daneben möchte sie mit ihrem Motto auch verdeutlichen, dass die Herzensbildung nicht zu kurz kommen darf und Bildung in der Begegnung, im Zwischenmenschlichen stattfindet. Doch auch Leistung darf gefördert und gefordert werden. Mit dem Motto-Part „Challenge up“ wird auf eine positive und gesunde Leistungskultur abgehoben, die als „Freude am eigenen Können“ beschrieben wurde.
Der Bundesvorsitzende des VBE, Tomi Neckov, gratulierte Anna Stolz herzlich zur Übernahme der Präsidentschaft – und verbindet dies mit klaren Erwartungen:
„Mit Digitalisierung und Bewegung werden Themen in den Mittelpunkt gerückt, die Schule zukunftsfähig machen.“
Neckov betont zugleich, dass es mehr brauche als wohlklingende Überschriften: Als Herausforderungen identifizierte er den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung genauso wie die noch immer nicht ausreichende Ausstattung mit digitalen Möglichkeiten an den Schulen. Zudem erinnerte er daran, dass der VBE bereits seit letztem Jahr auf verschiedenen Wegen dafür kämpft, dass sich Deutschland an TALIS 2030, dem Lehrkräfte-Gesundheits-PISA, beteiligt. Nicht zuletzt ist es wichtig, den Lehrkräften den Rücken zu stärken: Sei es mit angemessenen Angeboten in Tarifverhandlungen, der Übernahme der Tarifergebnisse für die Beamtinnen und Beamten oder der Sicherung des Beamtenstatus. Deshalb wünscht der VBE Ministerin Stolz Kraft und Gestaltungswillen – damit „Challenge up“ nicht nur ein Motto bleibt, sondern spürbare Verbesserungen für Schülerinnen, Schüler und Beschäftigte im Bildungswesen entstehen.
