Neuer KMK-Präsident Lorz setzt Schwerpunkt auf Sprache

© Anne Roewer

Um sich auf nationaler Ebene über die Bildungspolitik ihres Landes auszutauschen, wurde vor nun 61 Jahren die Kultusministerkonferenz (KMK) eingesetzt. Jährlich wechselt die Präsidentschaft und die oder der jeweilige Vorsitzende bestimmt einen Schwerpunkt der Arbeit für dieses Jahr. Der hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, nach den Wahlen in Hessen im Herbst 2018 gerade erst im Amt bestätigt und diesjähriger KMK-Präsident, legt den Fokus auf die „Bildungssprache Deutsch“. Er begründete dies damit, dass die Selbstverständlichkeit, dass Kinder bei Schuleintritt Deutsch sprechen können, nicht mehr gegeben sei. Priorität sei, allen Kindern den Spracherwerb zu ermöglichen, einen Fokus auf Rechtschreibung zu legen und dafür zu sorgen, dass Kinder eine eingeübte Handschrift haben. Hierfür setzt sich auch der VBE ein. Gemeinsam mit dem Schreibmotorik Institut wurde gerade eine Umfrage unter Lehrkräften zum Thema Handschreiben durchgeführt, welche nun ausgewertet und noch in der ersten Jahreshälfte veröffentlicht wird.

Lesen Sie hier auch den Pressedienst anlässlich der Präsidentschaftsübergabe von Holter an Lorz.