Ohne gestern kein heute und morgen – Jubiläumspodcast „WeitBlickWinkel“

Runde Geburtstage laden nicht nur dazu ein, Resümee zu ziehen, sie fordern einen förmlich dazu auf. Die Frage nach den eigenen Wurzeln und entscheidenden Entwicklungslinien – quasi der eigenen DNA – bietet auch für einen Verband wie den unseren wertvolle Erkenntnisse für alle Ebenen, vom Bundesvorsitzenden bis hin zu jedem einzelnen Mitglied. Erfolge in der gewerkschaftlichen Auseinandersetzung können nochmals erlebt und gewürdigt werden, Misserfolge bieten uns die Möglichkeit, beim nächsten Mal besser vorbereitet zu sein und nicht zuletzt wird in der Gesamtschau deutlich, wo wir heute stehen – und morgen hinwollen.

Der Video-Podcast „WeitBlickWinkel“ lädt Sie ein, dies gemeinsam mit uns zu tun. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern im VBE, aber auch gemeinsam mit Persönlichkeiten, die die Entwicklung des VBE entscheidend mitgeprägt haben. In der ersten Folge „Wie alles begann? Gemeinsamer Neustart auf Bundesebene“ sprachen wir mit Uwe Franke, ehemaliger Landesvorsitzender des VBE NRW und über viele Jahre in verschiedenen Positionen auf Bundesebene aktiv, über den gemeinsamen Neustart von VBE, BLLV und DLB auf Bundesebene.

  • Wie kam es zu diesem Zusammenschluss dreier durchaus unterschiedlicher Lehrkräftevertretungen?
  • Wie konnten diese heterogene Interessenlage zu einem gemeinsamen VBE zusammengeschweißt werden?
  • Welche Rolle spielten die beiden ersten Bundesvorsitzenden Egbert Jancke und Wilhelm Ebert?

Letzterer wird uns auch in der zweiten Folge begegnen, wenn wir uns gemeinsam mit Hjalmar Brandt damit beschäftigen, wie die Interessenvertretung im geteilten Deutschland funktionierte und warum es fast dazu kam, dass das Bundesbildungsministerium abgeschafft worden wäre.

Wer neugierig geworden ist, kann die erste Folge „WeitBlickWinkel“ hier anschauen. Die Veröffentlichung der zweiten Folge „Hjalmar Brandt – Lehrkräftevertretung in einem geteilten Land“ ist für Mitte Juni geplant.


50 Jahre VBE – verlässlich, beständig oder wandelbar? 
Uwe Franke:

Eigentlich ein bisschen von allem. Wandelbar muss man in einem öffentlichen Schulsystem immer sein. Verlässlich im Bekenntnis zur Demokratie und zu den Menschenrechten. Alle Kinder und Jugendliche, die bei uns sind, haben das Recht auf Bildung. Beständig braucht es eine stärkere Koordination der Interessen aller im VBE vertretenen Schulformen und Lehrämter.