Tarifverhandlungen auf der Straße
Da Anfang Dezember dank der Verweigerungshaltung der Arbeitgeberseite noch kein Fortschritt am Verhandlungstisch erzielt werden konnte, formiert sich nun gewerkschaftlicher Widerstand auf der Straße. Egal ob zehn Tage voller Mahnwachen in allen Regierungsbezirken Nordrhein-Westfalens oder die Aktionswoche „Jetzt schlägt’s 13“ vor der Staatskanzlei in Schwerin. Bundesweit machen Angestellte des öffentlichen Dienstes auf ihre Forderungen aufmerksam.
Rita Mölders, stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Arbeitsbereich Tarifpolitik, fordert schnelles Handeln: „Unsere Forderungen sind transparent und liegen seit Wochen auf dem Tisch. Es ist für uns unverständlich, dass dies von Seiten der Arbeitgeber zwar polemisch kommentiert werden konnte, aber zu Verhandlungsbeginn nicht mal ein konkretes Gegenangebot vorliegt. Wir brauchen ehrliche und schnelle Verhandlungen und eine echte Aufwertung des öffentlichen Dienstes anstatt Hinhaltetaktiken.“
Die nächsten Verhandlungsrunden sind für den 15./16. Januar sowie den 11.-13. Februar 2026 vereinbart.
Für mehr Informationen zu den Tarifverhandlungen: Pressemitteilung lesen

