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Bildungslandschaften

Wenn sich heute Einrichtungen der Bildung und Erziehung über Stärken und Schwächen von Kindern und Jugendlichen abstimmen, entstehen Netzwerke pädagogischer Kompetenzen – Bildungslandschaften.

Schulen öffnen sich in den regionalen Raum oder in das städtische Umfeld, individuelle Förderung wird erleichtert, Übergänge vereinfacht – das Projekt Bildungslandschaften macht es möglich. So wachsen Strategien kommunaler Jugend- und Schulpolitik. Eine spannende Entwicklung, die auch für Schulen neue Chancen schafft…

Bildungslandschaften – Editorial B&E 3/2010

Liebe Leserinnen und Leser,

wer zum ersten Mal das Wort Bildungslandschaften liest oder hört, sieht Weite und Tiefe vor sich. Und genau das ist auch gemeint. Aber nicht nur. Mehr Raum und Zeit für Bildung in pädagogischen Kompetenznetzwerken der Region – das ist ein ebenso pädagogisches wie politisches Projekt. Individuelle Förderung wird so durch vielfältige Unterstützungen möglich, soziale Barrieren fallen. Zugänge zur Bildung für alle werden erleichtert – und auch Schulen öffnen sich in das kulturelle Umfeld.

Die Idee regionaler Bildung, mit der der VBE vor vielen Jahren der Bildungsentwicklung Impulse gegeben hat, entwickelt sich weiter. Die Ausbreitung der Ganztagsschulen liefert dafür neue Grundlagen. Unsere  Autoren und Gesprächspartner beschreiben in Theorie und Praxis, welche Potentiale sich damit für die Bildungsentwicklung auftun.

Unser „Blickpunkt“ widmet sich auf den Seiten 14/15 dem Für und Wider des Bildungsmonitoring, jenen Vergleichstests also, die manchem Didaktiker auf´s pädagogische Gemüt schlagen, so auch unserem Autor. Er schreibt Klartext.

Die Redaktion wünscht eine informative Lektüre und freut sich über Ihre Anregungen.

Ihre B&E-Redaktion

Download B&E – Das bildungspolitische Magazin des VBE-Bundesverbandes, Ausgabe Herbst 2010

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