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Jahrestagung 2017

Vom 24. bis 26.10.2017 fand die Jahrestagung der VBE-Bundesseniorenvertretung in der dbb-akademie in Königswinter statt. Schon traditionell konnte Max Schindlbeck, VBE-Bundesseniorensprecher und Leiter der Tagung, den VBE-Bundesvorsitzenden, Udo Beckmann, als Gast begrüßen.

Dieser befasste sich in seinem Grußwort mit den aktuellen Arbeitsthemen des VBE Bundesverbandes: die Aufarbeitung der Ergebnisse der VBE-Umfrage zur Gewalt gegen Lehrkräfte, der beklagten Geringschätzung der Beschäftigten u. a. in Schulen, bei der Polizei und im Rettungswesen sowie mit den Folgen des zunehmenden Lehrermangels. Er lobte die gelungene Entwicklung der vom VBE veranstalteten Großprojekte „Deutscher Schulleiterkongress“ und „Deutscher Lehrertag“ und bestätigte die Unterstützung des von den Senioren eingebrachten Antrags zur Ausweitung des Rechtsschutzes auf die Ermittlung der Pflegegrade bei der Pflegeversicherung.

Nach der Erledigung der Regularien widmeten sich die Kolleginnen und Kollegen dem Schwerpunktthema der Veranstaltung, den Alterssicherungssystemen. So referierte die zweite Vorsitzende der dbb-Bundesseniorenvertretung, Uta Kramer-Schröder, zum Thema „Wie gestaltet sich unsere Rente – Alterssicherung was nun?“. Gerhard Kurze, stellvertretender VBE-Bundesseniorensprecher, stellte die Besonderheiten der Rentensysteme in Schweden und in der Schweiz vor und wagte einen Vergleich des deutschen mit anderen europäischen Versorgungssystemen. Matthias Berends, juristischer Mitarbeiter in der dbb-Bundesgeschäftsstelle, berichtete über die Zusatzversorgung zur Rentenversicherung im Öffentlichen Dienst. Mit einer differenzierten Untersuchung ermöglichte Dr. Christina Arentz, Mitarbeiterin im wissenschaftlichen Institut der Privaten Krankenkassen, die Meinungsbildung zur Frage „Bürgerversicherung der Niederlande – ein negatives Beispiel?“.

In der Diskussion zur aktuellen Situation in den Bundesländern bestätigte sich abschließend der schon oft beklagte Umstand, dass die sogenannten abgehängten Landregionen mit mangelnder Infrastruktur und sinkender Bevölkerungszahl ebenso wie die immer heterogener zusammengesetzte Schülerschaft in den größeren Städten schulische Erfolge und ausgeglichene Lebensverhältnisse behindern.