Der VBE im Gespräch: Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger

© Hans-Joachim Rickel
v.l.n.r.: Rolf Busch, 1. stellvertretender VBE-Bundesvorsitzender, Bettina Stark-Watzinger (FDP), Bundesministerin für Bildung und Forschung, Udo Beckmann, VBE-Bundesvorsitzender

Am 22. Februar 2022 trafen sich der VBE-Bundesvorsitzende Udo Beckmann und der erste stellvertretende Bundesvorsitzende Rolf Busch mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, sowie Ministerialdirigent Dr. Stefan Luther zu einem ersten Meinungsaustausch im Bundesbildungsministerium. Im Mittelpunkt des sehr konstruktiven Gesprächs standen die Auswirkungen der Coronapandemie auf Kinder und Jugendliche an Kita und Schule. Diskutiert wurden Möglichkeiten, wie diese angemessen aufgefangen und pädagogische Fachkräfte hierbei bestmöglich unterstützt werden können. Beckmann und Busch nutzten den Austausch zudem, um mit der Ministerin unter anderem über die Positionen des VBE zu den Themen Fachkräftemangel in Kita und Schule, Anforderungen an einen modernen Schulbau, Digitalisierung, Demokratieerziehung und eine verbesserte Partizipation der Interessenvertretungen im Vorfeld wesentlicher politischer Entscheidungen im Bildungsbereich zu diskutieren.

Mit Blick auf die geplante schrittweise Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung und dem damit verbundenen Bildungsanspruch betonten Beckmann und Busch, wie wichtig es sei, den Ganztag als pädagogisches Projekt mit altersgemäßen und qualitativ hochwertigen Bildungsangeboten zu denken und entsprechend umzusetzen. Der VBE-Bundesvorsitzende nutzte zudem die Gelegenheit, der Ministerin deutlich zu machen, dass er ihre Forderung, bei Lockerungen im Bildungsbereich behutsam vorzugehen, voll unterstütze. Nach wie vor dürfe nicht übersehen werden, dass das Infektionsgeschehen unter Kindern und Jugendlichen bis zu dreimal so hoch sei wie in der übrigen Bevölkerung, verdeutlichte Beckmann. Beide Seiten stimmten darin überein, den konstruktiven Austausch im Sinne der Weiterentwicklung des Bildungsbereichs fortzusetzen.