Forum Bildung

© Olaf Fuhrmann

Anlässlich des Forums Bildung, welches alljährlich im Rahmen der Frankfurter Buchmesse stattfindet, debattierte Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), gemeinsam mit Shila Erlbaum, Bildungsreferentin des Zentralrates der Juden in Deutschland und Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt über das Thema „Antisemitismus an Schulen in Deutschland“.

Besonders die Frage danach, warum es bislang noch kein einheitliches Meldeverfahren für antisemitische Vorfälle und daher auch keine offizielle Statistik zu diesem bedeutsamen Thema gibt, war zentraler Teil der Kritik der Gesprächspartner:innen. Beckmann nutze die Gelegenheit, um auf den unhaltbaren Umstand hinzuweisen, dass Lehrkräfte im Studium nach wie vor nicht angemessen auf den oft sehr herausfordernden Umgang mit derartigen Konflikten vorbereitet werden, um auch schon erste Anzeichen antisemitischer Tendenzen zu erkennen und einzuordnen. Thema war zudem, die unzureichende Einordnung des Antisemitismus und seiner vielfältigen Formen in den Unterrichtsmaterialien und Curricula.