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Berlin,

Mobbing keine Chance geben!

VBE unterstützt globale Aktion gegen Bullying

Am 4. Mai setzen Schulen und Lehrerorganisationen weltweit ein Zeichen gegen Mobbing. Der VBE ruft die Schulen auf, sich an der Aktion „Stand 4 Change“ zu beteiligen. VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann betont: „Auch in deutschen Schulen gibt es im Lernalltag die kleinen Gemeinheiten unter Schülern, verbale Attacken auf vermeintlich Schwächere und zunehmend das Bloßstellen im Internet. Auch wenn die Dunkelziffer hoch ist, gibt es nach unserer Schätzung in fast jeder Klasse ein Opfer von Mobbing. Ängste, Leistungsabstürze und Gesundheitsbeeinträchtigungen sind die Folge. Deshalb darf Mobbing nicht geduldet werden.“ Die internationale Vereinigung der Bildungsorganisationen, die Education International /EI (der VBE ist Mitgliedsorganisation), gibt an, dass weltweit jeder siebte Schüler Täter oder Opfer ist.

Beckmann weiter: „Mobbing muss in jeglicher Form in der Schule geächtet werden. Es gelten klare Regeln: hinsehen, eingreifen, miteinander klären. Die Kultur einer Schule muss bestimmt sein von gegenseitigem Respekt und klaren Grenzsetzungen, die nicht überschritten werden dürfen.“ Keine Schule sei sicher vor Mobbing, doch müsse präventiv alles getan werden, um möglichen Tätern keinen Freiraum zu überlassen. Vertrösten, banalisieren oder schweigen würde Mobbingopfern und -tätern dagegen unterschwellige Akzeptanz signalisieren. „Es geht nicht anders, als konsequent gegen Mobbing zu handeln“, betont Beckmann.

Die US-amerikanischen Lehrergewerkschaften AFT und NEA haben Lehrer und Schüler dazu aufgerufen, am 04. Mai um 12 Uhr (Ortszeit) an den Schulen für fünf Minuten schweigend zusammen zu stehen und damit ein Zeichen zu setzen für gemeinsames Lernen und gegen Mobbing in jeglicher Form. ­

Mehr unter: http://stand4change.org